Fragen und Antworten zum Hülltrieb
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Werkstatt

Der Kellerverschlag unserer Mietswohnung wurde 1979 als Hobbykeller mit ca. 8 qm umgerüstet. Nach und nach füllte sich der Raum mit diversen Selbstbauprojekten, die es in unserem Teil Deutschlands nicht zu kaufen gab.

Ein Kompressor mit einem Druckkessel vom LKW-W50 und eine kleine Ständerbohrmaschine waren die Erstlingswerke, die in meinem Hobbykeller entstanden und die neben den bereits gebauten Maschinen wie Kreissäge und Bandsäge den wenigen Platz zustellten.

Mit dieser Starteinrichtung und der gelegentlichen Unterstützung von Kollegen gelang der Baustart meiner Drehmaschine, die nach Vollendung (3 Jahre Bauzeit) mein kleines Reich schmückte.

Durch Zusatzeinrichtungen konnte die Drehmaschine auch für Fräs-Bohrwerksarbeiten eingesetzt werden. Es entstanden auch diverse Gussmodelle für die Prototypen einiger Projekte wie: Drechselmaschine, Universal-Holzbearbeitungsmaschine, Ständerbormaschine mit Mk2, Vorschubgehäuse für Fräsmaschine usw. Einige Alu-Abgüsse daraus sind heute zum Teil noch eingelagert.

Durch einen Umzug konnte ich Ende 1988 auch in die neue Werkstatt einziehen. Die Drehmaschine wurde zerlegt und an dem jetzigen Standort wieder zusammengesetzt. Eine neue Eckwerkbank krönt die neue Werkstatt. Nach ziemlich genau 8 Jahren nach Planung, wurde die erste Drechselmaschine fertiggestellt. Sie wurde zur Herstellung des Treppengeländers für das Haus benötigt.

Zwischenzeitlich füllt sich auch diese Werkstatt mit diversem Zeug, so dass die Maschinenaufstellung in dem engen Raum funktional erfolgen muss. An der Wand eine angeschraubte und aufgemotzte Baumarktmaschine. Die Fräsmaschinen auf der Werkbank soll demnächst einen festen Standort bekommen.

Meine Werkstatt teilt sich jetzt in zwei Bereiche. Zum einen für feine (die Werkstatt im Haus) und zum anderen für grobe Arbeiten (ähnlich einer Garage aber mit Heizung ca. 20 qm). Oder so zu beschreiben: eine Sommer- und eine Winterwerkstatt. Die für grobe Arbeiten liegt 20 m am Grundstücksende entfernt und ist nebenbei auch noch Bastelwerkstatt für das Auto. Ein kleiner Kettenzug ist unter der Decke angebracht, um einige Maschinen bei größeren Projekten aus Platzgründen umzusetzen.

Das letze Bild zeigt die 3 in 1 Maschine von RC-Machines. Um die Steifigkeit der Maschine zu verbessern, wie im Bild zu sehen, wurde eine Stütztraverse unter dem Auflagebalken angebracht. Nach einigen Einstellarbeiten schneidet und biegt sie, das was sie soll.

Bilder der letzten Neuanschaffung für die Werkstatt im Haus, eine chinesische Drehmaschine, die zuvor zerlegt und an ihrem neuen Standort wieder zusammengesetzt wurde. Wie bei mir üblich, bei allen Maschinen aus Fernost wurde auch diese nach meinen Bedürfnissen umgerüstet. Hier z.B. mit neuen Nonius, Handräder, Kurbel und einem Gegengewicht, welches einem abkippen des Bettsupports entgegenwirkt. Die Maschine dreht jetzt mit 1 / 100 mm genau.

Einige Details auf Kurbelumbau der (X - Richtung) mit neuen Skalenring bzw. Skalenring für Z - Richtung mit 0.1 mm Auflösung. Der Skalenring weist 195 - Teilstriche auf und bewegt bei einer Handradumdrehung den Bettschlitten um 16.5 mm (Z-Weg).

nach der letzten Maschinenaufteilung

sieht die Winterwerkstatt nun so aus - ein Drehkomplex und ein Fräskomplex der eine neue Werkbank erhielt. Der noch freie Platz ist für die CNC- Fräsmaschine bestimmt, die noch im Bau ist.

hier Bilder der Drehmaschinenanordnung und die neue Fräsecke

Hier Bilder meiner vorerst letzten Umräumacktion um  mehr Platz für div. Neuanschaffungen zu gewinnen

hierzu musste die Drechselmaschine in die Sommerwerkstatt umgesetzst werden. Für die Werkzeuge bzw. Zusatzeinrichtungen wurde unter der Maschine ein Schrank eingerichtet.

der freie Platz in der Winterwerkstatt wird jetzt zu einem Schleifkomplex ,

dh: eine kleine Flachschleifmaschine und die umgebaute Rundschleifmaschine (vergl. Mini-Projekte) werden neben einer kleinen Wagerechtfräsmaschine (SU 1) so aufgestellt, das alle Maschinen optimal bedient werden können. Eine neue Eckwerkbank gestattet notwendige Rundschleifarbeiten auch im sitzen durchzuführen

Neuanschaffung-Flachschleifmaschine

Instandsetzung Flachschleifmaschine

Hersteller: Fa.Haarmann  /Baujahr:1971 Bearbeitungsgröße200x90x130(hoch)

  Die Bilder zeigen den Lieferzustand , die Demontage sowie die Aufarbeitung bzw.den Umbau auf eine größere Bearbeitungsfläche von 250x110mm. Dieses wurde durch Optimierung der Verfahrwege erreicht. Zur Nacharbeit der Aufspannfläche des Maschinentisches wurde eine längere Zahnstange eingebaut, um so die ca. 270 mm benötigte Bearbeitungslänge dieser Fläche zu erreichen. Bei dieser Nacharbeit muss der Tisch zusätzlich  in den Endlagen wechselseitig belastet werden, um ein Abkippen zu verhindern. Beidseitig werden durch neue Endlagen  die max. Bearbeitunglänge  begrenzen.  Bei der Instandsetzung diese Maschine hatte ich das Gefühl, das diese Maschine vor 40 Jahren von Lehrlingen zusammengeschraubt wurde, denn sehr viel Nacharbeit gab es durch div. versetzte Bohrungen, nicht dichtende Teleskopabdeckungen über den Spindeln und nicht zuletzt auch gravierende Konstruktionsmängel, wodurch alle Verfahrwege der Achsen eingeschränkt waren. Hauptsächlich wurde durch diesen Umbau  die eigene  Nachbearbeitung der Aufspannfläche des Maschinentisch möglich, da vorher die Keilriemenscheibe des Motors in Kollision mit der Y-Abdeckung, bei völlig herunter gefahrender Schleifspindel, stand.

SU 1 -Wagerecht/Senkrecht Fräsmaschine

Die Vorzüge dieser Maschinenvariante (als Senkrechtausführung) liegen bei genaueren Arbeiten  klar auf der Hand, denn bei dieser Bearbeitung kann  das Werkzeug das mit dem Maschinenrahmen ,,fest'' verbunden ist ,nicht nach unten gezogen werden.


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© Günther Greve 2011