Fragen und Antworten zum Hülltrieb
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Fahrwerk

Die Bilder zeigen das Fahrwerk:

Nachbau der vorderen Fahrwerksaufhängung

Diese ist meist am Original eingerissen bzw. nachgeschweißt. Eine Instandsetzung ist nur in einem größerem Umfang möglich, dazu sind die Nietverbindungen des auszuwechselnen Teiles zu entfernen. Das Neuteil ist entsprechend zu fertigen und wieder neu einzunieten. Vor dem Biegen des zugeschnittenen Blechteiles sollte unbedingt ein Abkanntfolgeplan und einen Probeblechstreifen gebogen werden, da eine Nachbiebung schwierig ist. Bei dieser Reparatur wurde die Blechstärke des Neuteiles etwas dicker gewählt (4 mm). Die Bilder zeigen das Altteil und das gebogene neue Einsatzteil.

Spurstange

Für die Spurstangen sind die Kugelbolzen neu angefertigt, dabei ist die Werkstoffauswahl und die Warmbehandlung-Vorschriften für die Sicherheit dieses Bauteils entscheidend.

Bremse

Der Wagen hat wie der Dixi Seilzugbremse. Über das Fußpedal werden dabei  zwei Seilrollen bewegt, die die Pedalkraft gleichmäßig auf die Vorder- und Hinterräder verteilt. Einige Teile wie Bremshalterplatte (hinten), Bremsnocken zeigen die Bilder.

Steckachsen BMW AM4

Die Originale Steckachse bricht gern vor der 8 mm Keilnut am Kegel, die den Radflansch aufnimmt (aus eigener Erfahrung und genau auf einem Bahnübergang). Eine Reperaturschweißung hielt anschließend genau zwei Tage. Die neuen Achsen (nicht diese im Bild) haben derzeit schon 38 Jahre durchgehalten. Meine Werkstoffauswahl damals dafür: 16 MN Cr5 und Einsatzgehärtet. Es geht aber auch ein CrV-Stahl - vergütet bzw. die Kugel müsste dann Induktionsgehärtet werden.

Radkappen

Die Radkappen sind auf einer stabilen Drehmaschine, in der ein Konturmodell der Radkappe eingespannt wurde, aus Tiefziehblech gedrückt. Mit einem Messingstab wurde die Kontur unter Schmieröleinsatz gedrückt und anschließend poliert und verchromt. Das Bild zeigt ein fertiges Muster.


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© Günther Greve 2011